Heimatverein Jülich-Welldorf gegr. 1997 e.V.

Herzlich Willkommen

Wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Seite besuchen. 

Wir haben es zu unserer Aufgabe gemacht, die Geschichte unseres Heimatortes aufzuarbeiten, festzuhalten und für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen. Unser umfangreiches Archiv soll es auch künftigen Generationen ermöglichen, sich über die historische Entwicklung Welldorfs zu informieren. 

Denn wie sagte schon Johann Wolfgang von Göthe
„Wer nicht von dreitausend Jahr sich weiß Rechenschaft zu geben, Bleibt im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben“

Schon im Jahr 927 wurde Welldorf erstmals urkundlich erwähnt, wobei wir nicht genau wissen, ob hiermit tatsächlich „unser“ Welldorf gemeint ist. Die Urkunde geht auf den Erzbischof Wichfrid von Köln (924-953) zurück. Der Erzbischof war ein Bruder des Grafen Gottfried von Jülich. Die Urkunde ist aus dem Jahr 927 und beschreibt eine Schenkung von Ländereien des Erzbischofs an das Ursula-Stift in Köln. Ob er das mit seinen drei Jahren selbst veranlasst hat, ist natürlich zweifelhaft. Die Urkunde ist auf Latein verfasst, übersetzt heißt es dort wohl: „In einem Wald speziell für Schweine… in der Nähe des früher schon genannten Waldorp und ein halbe Hufe in der Nähe von Jülich“. Es wird sich um einen Eichenwald gehandelt haben, wie er früher und auch in jüngerer Vergangenheit in der Jülicher Gegend üblich war. Zur Mast wurden die Schweine in den Wald getrieben, wenn die Eicheln gefallen waren. 

Was wir mit Sicherheit wissen, ist, dass die Gemarkung Welldorf bereits vor über 3.000 Jahren besiedelt war. Entsprechende Funde deuten darauf hin. Nun können wir solche Siedlungen sicher nicht mit der Ortschaft vergleichen, die sich viele Jahrtausende später entwickelt hat.